Himmelswege - Sternstunden der Jahrtausende

Unter diesem Begriff sind vier Stationen zusammengefasst, die eindrucksvolle Belege aus jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Zivilisationen vorstellen.

  • Im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle ist die 3600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra ausgestellt. Diese Bronzescheibe zeigt die bisher älteste Darstellung des Kosmos.
  • Im Besucherzentrum bei Wangen, den Fundort der Himmelsscheibe in der Nähe von Nebra wird mit Informationen und Animationen in die Welt der Himmelsscheibe eingeführt.
  • Bei Gosek ist an der Ausgrabungsstelle das ältesten Sonnenobservatoriums (Bild1) (Bild 2) der Welt rekonstruiert worden. Die Kreisgrabenanlage mit doppeltem Palisadenring (Durchmesser:75 Meter) ist ein Beleg für systematische Himmelsbeobachtungen in der Jungsteinzeit. Im nahegelegenen Schloss Goseck werden weitere Informationen zum Observatorium bereit gestellt. Das Schloss ist heute nach der Renovierung und Restaurierung ein europäischen Musik- und Kulturzentrum mit Ausstellungsflächen.
  • Das Großsteingrab von Langeneichstädt mit der „Dolmengöttin“, einem 1,7 m hohen Menhir, das zwischen 3600 und 2700 v. Chr. angelegt wurde, zeugt von den Jenseitsvorstellungen steinzeitlicher Menschen.

zurück